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Drei Erzählungen rund um Erfolg und Niederlage thematisieren psychische und physische Tragödien und Schicksale. Die erste Erzählung stellt einen Sportler in den Mittelpunkt, der seinen Erfolg bitter bezahlt. Nur die aufopfernde Liebe zu einer Frau scheint ihn retten zu können. Die Armut eines Kindes in der Vorkriegszeit des Zweiten Weltkriegs und die späteren sadistischen Charakterzüge des Erwachsenen prägen den zweiten Teil von „Wahre Unwahrheiten“. Die Erzählung rund um einen Soldaten, der nach seiner Rückkehr mit seinem Leben nicht mehr fertig wird, bildet den Abschluss des bedrückenden, aber wegweisenden Buches.
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Als die Pflegemutter mit ihm nicht mehr zurecht kommt, gibt sie ihn bei der Kinder-Übernahmestelle ab. Alois Kauf-mann kommt in die "Fürsorgeanstalt am Spiegelgrund" in Wien, heute "Am Steinhof". Er war ein "schwer erzieh-bares" Kind. Es war das Jahr 1943 und die autoritäre "Fürsorge-Erziehung" vermischte sich mit der Ausgrenzungsideologie der National-sozialisten. "Nicht normale" Kinder sollen "normal" gemacht werden - oder sie werden als "unwertes Leben" umgebracht.
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Im Jahre 1940 richteten die Nationalsozialisten auf dem Gelände der Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“ eine Jugendfürsorgeanstalt „Am Spiegelgrund“ ein. „Am Spiegelgrund“ sterben bis 1945 rund 800 Kinder. Ein Psychiater fertigte Gehirnpräparate der ermordeten kranken und behinderten Kinder an. Alois Kaufmann, geboren 1934 in Graz, geriet 1943 bis 1945 in diese Hölle.
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